ZRE-Baustellentagebuch
- September 2026
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Erfolgreiche Kesseldruckprobe HKK Im Hochkalorikkessel werden alle drucktragenden Bauteile mit Wasser gefüllt und auf einen definierten Prüfdruck von etwa dem 1,45-fachen des zulässigen Betriebsdrucks gebracht, um Dichtheit und Festigkeit nachzuweisen. Sachverständige und Fachpersonal prüfen, ob sämtliche Komponenten den Belastungen standhalten und die technischen sowie sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllen, sodass die Anlage für den Betrieb freigegeben werden kann.
- Juli 2026
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Beide Kesseltrommeln installiert Die Kesseltrommel des Niederkalorikkessels wurde erfolgreich eingehoben und montiert. Damit sind nun die Kesseltrommeln beider Kesselanlagen an ihrem vorgesehenen Platz installiert.
Beim Einhub kam der 750-Tonnen-Raupenkran zum Einsatz, um die mehrere Tonnen schwere Kesseltrommel in das Kesselgerüst zu heben
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Schornsteine errichtet Die beiden Schornsteine der Anlage sind vollständig errichtet. Nach dem ersten Bauabschnitt im Februar 2026 hob das Montageteam mithilfe von Schwerlastkrantechnik nun die rund 22,6 Meter hohen und rund 13 t schweren oberen Schornsteinteile ein und installierte sie auf den bereits montierten Unterteilen.
- April 2026
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Kesselarbeiten mit Raupenkran Mit einem 750-Tonnen-Raupenkran werden Bauteile mit mehreren Dutzend Tonnen Gewicht millimetergenau bewegt. Der Fokus der aktuellen Hebevorgänge liegt auf Arbeiten rund um den Kessel sowie auf weiteren Großkomponenten im Bereich der Abgasreinigung, die für den Anlagenbetrieb notwendig sind
- Februar 2026
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Montage der unteren Schornsteine Die rund 22 Meter hohen unteren Schornsteinhälften wurden aufgestellt und montiert. Der zweite Bauabschnitt zur Montage der oberen Schornsteinteile folgt im Juli 2026.
- Dezember 2025
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Montage der Gewebefilter Die Gewebefilter übernehmen eine zentrale Rolle bei der Abgasreinigung. In den Filtern werden feine Partikel aus dem Abgas abgeschieden, damit sie nicht in die Umwelt gelangen. Die Anlage verfügt über zwei Filterstufen mit jeweils zwölf Filterkammern, die jährlich insgesamt bis zu 15.000 Tonnen Reststoffe zurückhalten.
- November 2025
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Einhub der Spiesewasserbehälter Zwei Speisewasserbehälter mit einem Einzelgewicht von jeweils 23,4 Tonnen wurden eingehoben und an ihrem späteren Standort platziert. Sie bevorraten das Wasser, das in den Kesseln die bei der Verbrennung entstehende Energie aufnimmt und dabei zu Dampf wird.
- September 2025
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Das Gerüst für den Kessel wächst Nach dem erfolgreichen Setzen der ersten Kesselstütze im August schreitet der Stahlbau voran. Auch beim Gebäudeteil der Abgasreinigung tut sich einiges: Der Anlagenstahlbau hat begonnen und schon bald werden die ersten Silos eingebaut.
- August 2025
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Setzen der Kesselstützen Der Kesselbau beginnt: Mit dem Setzen der ersten Kesselstützen startet offiziell der Anlagenbau und markiert damit den Übergang vom Rohbau aus Stahlbeton zur Montage der technischen Komponenten. Die Kesselstützen bilden gemeinsam das Gerüst, das später die beiden Kessel trägt.
- Juni 2025
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Parallele Arbeiten Derzeit laufen die Arbeiten an vielen Teilen der Anlage parallel. Vom Betriebsgebäude der Abgasreinigung über das Kesselhaus und die Turbinenhalle bis hin zum Betriebswassergebäude und dem Bunker herrscht reges Treiben. Im Bereich der Abgasreinigung haben bereits die ersten Maßnahmen an den unterirdischen Leitungen (UIW) begonnen.
- Februar 2025
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Viel passiert in einem Jahr Unter anderem entstanden in mehreren Gleitbauabschnitten fünf Treppentürme und Wände, die unsere neue Müllverwertungsanlage in die Höhe wachsen ließen. Als Vorarbeit für die neuen, größeren Kessel wurde die nördliche Bunkerwand der alten Anlage abgerissen und der Bau der neuen Wand gestartet.
- November 2024
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Gleitbau bei Nacht Während des Gleitbaus herrscht auf der ZRE-Baustelle zu jeder Tageszeit Betrieb - auch in der Dunkelheit. Der aktuellste Gleitbauabschnitt befindet sich an der süd-östlichen Wandachse C des Kesselhauses. Das Besondere an dieser Wandachse sind die Öffnungen zum Müllbunker.
- Oktober 2024
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Anlieferung der Kesselteile Zwischen Mai und Oktober 2024 kommen die Kesselbestandteile mit einem Gesamtgewicht von 1.934 Tonnen von Kroatien nach Hamburg. Bis zum Einbau, der 2025 startet, lagern die Teile ein.
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Heizkondensatoren eingelassen Die zwei Heizkondensatoren werden eingehoben. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen der ZRE-Wärme und dem Hamburger Fernwärmenetz und müssen auf Grund ihrer Größe vor dem Schließen der Decke eingebracht werden.
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Letzter Treppenturm Im Gleitbauverfahren entsteht Treppenturm 2, einer der Hauptzugänge für das zukünftige Kesselhaus. Es handelt sich um den vierten und letzten Treppenturm, der gebaut wird. Bestandteile sind ein Treppenhaus und ein Aufzugsschacht mit Vorflur.
- August 2024
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Finaler Genehmigungsbescheid Der offizielle Genehmigungsbescheid für das ZRE nach §4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (kurz BImSchG) liegt vor. Nach Einreichen des Bauantrags im Mai 2021 und Zulassung eines vorzeitigen Baubeginns im Mai 2022 ist damit ein wichtiger Meilenstein für den Bau der Anlage erreicht.
- Juli 2024
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Hochdruckwasserstrahlen Die Vorbereitung des Bestands geht weiter. Nach dem Abriss der nördlichen Bunkerwand werden nun die Bewehrungsanschlüsse vorbereitet. Dazu wird an den Schnittkanten der Beton mittels Hochdruckwasserstrahlen entfernt, sodass nur die Bewehrungseisen stehen bleiben. An diese wird im Anschluss die Bewehrung für die neu zu errichtende Wand angeschlossen.
- Juni 2024
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Hoher Besuch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte mit seinem Wiener Amtskollegen Dr. Michael Ludwig und der Züricher Direktorin für Stadtentwicklung Anna Schindler das ZRE.
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Vorbereitungen für die neuen Kessel Die nördliche Wand des Bestandsbunkers wird angepasst, da die alten Kesselöffnungen in der Wand nicht zu den neuen, größeren Kesseln passen. Die Firma Matthäi reißt daher die alte Wand ab, damit im Nachgang die neue Wand nach den Erfordernissen des Anlagenbaus errichtet werden kann.
- April 2024
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Kranmontage Um die Bauarbeiten in der Höhe zu bewerkstelligen, sind auf der Baustelle Kräne der Gewerke im Einsatz, die bis zu 50 Meter emporragen.
- März 2024
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Zementierung des Bodens Der Boden des Betriebsgebäudes wird erfolgreich zementiert. Dieser Fortschritt bildet die Grundlage für die weiteren Bauarbeiten und stellt sicher, dass die nachfolgenden Strukturen auf einem soliden und stabilen Fundament errichtet werden können.
- Januar 2024
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Ab jetzt geht es in die Höhe Die ersten beiden Wände sowie ein Treppenturm werden im Gleitbauverfahren errichtet. Innerhalb von 2 Wochen wachsen die Wände und der Treppenturm rund um die Uhr bis auf eine Höhe von rund 15 Metern bzw. rund 40 Metern über der Geländeoberfläche.
- Dezember 2023
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Rückbau Bunkerdach Die Vorbereitungen für die Sanierung des Bunkers gehen weiter. Zurzeit wird die tragende Konstruktion des Daches und das Dach des alten Bunkers zurückgebaut, um Umbau und Sanierung des Innenbereiches zu ermöglichen. Die Rückbauarbeiten am Dach sind im Januar 2024 abgeschlossen.
- September 2023
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Abriss Bunkerohr Der Abriss des Bunkerohrs beginnt. Bis in den Oktober steht das Gerüst und wird dann zurückgebaut.
- August 2023
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Übergabe an den Hochbau Die Pfahlarbeiten sind abgeschlossen und die tiefste Baugrube ist errichtet. Es erfolgt die Übergabe an den Hochbau, durch den die Fernwärmeübergabestation gebaut wird.
- April 2023
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Grundsteinlegung Am 19.04. findet der offizielle Auftakt für den Bau des ZRE statt. Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan und die SRH Geschäftsführung legen in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Mitwirkenden symbolisch den Grundstein des ZRE.
- März 2023
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Erdarbeiten Die Erdarbeiten zur Kampfmittelsondierung beginnen. Es findet eine Volumen Beräumung und eine Drucksondierung mit Sonden statt.
- Oktober 2022
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Arbeiten an Schlitzwänden und Bohrpfählen Für die Bunkererweiterung, Kesselhaus, Turbinengebäude und die Abgasreinigung werden die Gebäudegründung aus Schlitzwänden und Bohrpfähle hergestellt. Diese Tiefbauelemente sind von der Baustellenoberfläche bis zu 34m in die Tiefe eingebaut.
- Mai 2022
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Vorzeitiger Baubeginn Die BUKEA erteilt die Genehmigung für den vorzeitigen Start der Spezialtiefbauarbeiten.
- Mai 2021
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Einreichung Unterlagen bei der BUKEA Im Mai 2021 werden die Genehmigungsunterlagen zum Bau des Zentrums für Ressourcen und Energie an die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft übergeben.
- März 2018
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Architekturwettbewerb Bei der Konzipierung des ZRE wird auch Wert darauf gelegt, Maßstäbe zeitgemäßer Industriearchitektur zu setzen. In einem Architekturwettbewerb mit internationaler Beteiligung entscheidet sich eine 10-köpfige Jury im März 2018 für einen Entwurf des Büros Gottlieb Paludan Architects aus Kopenhagen.
- Dezember 2017
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Beschluss ZRE zu errichten Im Dezember 2017 beschließt die Stadtreinigung Hamburg die Errichtung des Zentrums für Ressourcen und Energie (ZRE) am ehemaligen Standort der Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor. Dabei soll eine Abfallverwertungsanlage entstehen, die eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Versorgung von Hamburger Haushalten mit Fernwärme spielt.



