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Winterdienst

Wir haben das Snow-how

Das Winterdienst-Team sorgt für freie Fahrt auf einem ausgewählten Radwegenetz und auf wichtigen Hauptstraßen sowie für sicheren Halt auf definierten anliegerfreien Gehwegen und an mehr als 4.250 Bushaltestellen.

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Wie wird das Wetter?

Am 27. Januar zieht der Regen langsam ab, die Bewölkung lockert dann auf. Nachmittags gibt es bei 9 Grad Celsius zunehmend trockene Abschnitte. Nachts ist der Himmel teils locker, teils auch stärker bewölkt und bei 3 Grad Celsius kann vorübergehend etwas Regen fallen. Sie müssen nicht mit Glätte rechnen.

Unsere Winterdienst-Hotline

Sie möchten einen Platz melden, der nicht ausreichend geräumt oder gestreut ist?
Dann melden Sie sich bitte bei unserer Winterdienst-Hotline 040/2576-1313 oder melden Sie Glätte von unterwegs mit der neuen App.

Aktuelle Verkehrslage in Hamburg

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SRH App

Melden Sie Glätte von unterwegs mit der neuen App

Grundsätzlich gilt: Für die Schnee- und Eisbeseitigung auf Fahrbahnen ist die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und auf Gehwegen sind die Anlieger verantwortlich. Die SRH übernimmt zusätzlich die Sicherung auf einem ausgewählten Netz von Radwegen, von wichtigen Gehwegen ohne Anlieger und von wichtigen Bushaltestellen. Während der Winterdienstsaison November bis März verfügt die SRH-App über die Funktion „Glätte melden“. Mit einem Foto können Nutzer*innen glatte oder verschneite Stellen direkt der Winterdienstzentrale melden. Die SRH schafft Abhilfe, indem sie selbst aktiv wird oder diese bei der zuständigen Stelle einfordert.

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Das leisten wir: So funktioniert der Winterdienst

Bei Schnee- und Eisglätte sorgt der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg (SRH) mit bis zu 850 Einsatzkräften in rund 360 Fahrzeugen dafür, dass etwas 3.200 Streukilometer auf verkehrswichtigen Fahrbahnen, 660 Kilometer wichtige Gehwege ohne winterdienstpflichtige Anlieger, 8.400 „Zebrastreifen“ und mehr als 4.250 Bushaltestellen geräumt und gestreut werden. 

Die Einsatzzentrale des Winterdienstes der SRH ist seit dem 1. November 2021 und noch bis zum 31. März 2022 rund um die Uhr besetzt. Von hier aus hält die SRH Kontakt mit Polizei, HVV und Wetterdiensten, überwacht das Wettergeschehen und koordiniert die Streueinsätze.

Auf Grundlage der Vorhersagen der Wetterdienste und der Daten der neun eigenen Glättemeldeanlagen gibt die SRH mittags eine Rufbereitschaft für die Einsatzkräfte heraus. Diese sind dann innerhalb der Rufbereitschaftszeiten jederzeit erreichbar.

Zwölf sogenannte „Sofortruf-Fahrer*innen sichern bei Bedarf örtlich glatte Stellen auf Fahrbahnen, die die Polizei oder der HVV der SRH-Winterdienstzentrale meldet. Hinzu kommen die zehn „Sofortruf“-Fahrer*innen, die sich um die Meldungen glatter Stellen auf Gehwegen ohne Anlieger, an Bushaltestellen und auf Radwegen kümmern.

Schnee und Eis auf Gehwegen müssen in Hamburg die Eigentümer entfernen. Das gilt ausnahmslos und überall in Hamburg von der kleinen Wohnstraße bis zur Fußgängerzone. Schnee muss sofort nach Ende des Schneefalls geräumt, Glätte unmittelbar nach Eintritt abgestreut werden (mindestens 1 m breit, bei starkem Fußgängerverkehr z. B. in Fußgängerzonen ggf. mehr, bei Eckgrundstücken bis zur Bordsteinkante). Auf Gehwegen dürfen keine Tausalze (z. B. Streusalz aus dem Baumarkt) verwendet werden. Auf Gehwegen dürfen Anlieger nur abstumpfende Stoffe (z.B. feinkörniger Kies, Sand, Splitt, Blähton) streuen. Bei Schneefall oder Glättebildung nach 20 Uhr hat der Anlieger für seinen "Winterdienst" auf dem Gehweg Zeit bis morgens um 8.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9.30 Uhr. Die Bezirksämter überwachen die Räum- und Streupflicht der Anlieger auf Gehwegen. Über die Pflichten der Anlieger informiert die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft unter http://www.hamburg.de/winterdienst. Dort gibt es auch ein Informationsblatt zum Herunterladen.

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Die SRH sichert zudem mit feinkörnigem Kies Strecken ohne Anlieger. Dabei handelt es sich z. B. um Gehwege auf Brücken, wichtige ausgewählte Gehwege an Wasserläufen, an land- und forstwirtschaftlichen Flächen, Wege an und in Grünanlagen und Gehwegverbindungen zu Haltestellen von Bus und Bahn. Hinzu kommen rund 4.250 Bushaltestellen (rund 110 km). 140 Fahrzeuge und 340 Winterdienstkräfte kommen auf diesen Strecken zum Einsatz. Die Bearbeitung erfolgt hier in der Regel maschinell, an Bushaltestellen ist der Winterdienst hingegen personalintensiv und vergleichbar mit dem Winterdienst auf Überwegen, wo mit einem Eimer und Schaufel gestreut und Schnee manuell geschoben wird. Um lange Regiewege zu sparen, hat die SRH derzeit rund 50 mobile Silos für Kies im Hamburger Stadtgebiet aufgestellt.

In Zusammenarbeit mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und der Umweltbehörde hat die SRH die Bearbeitung der Radwege im Winterdienst neu geplant und organisiert. Erstmals wurde nun ein zusammenhängendes Radwegenetz definiert, das von der SRH im Falle eines Winterdiensteinsatzes immer doppelt bearbeitet wird. Erstmalig wird die SRH damit eine Strecke von rund 600 km auf Radwegen bearbeiten. Im Rahmen des Projektes E-WIN testet die SRH umweltfreundliche Taumittel auf einer kurzen Strecken auf öffentlichen Radwegen.

Wird es stadtteil- oder hamburgweit glatt, sichern bis zu 90 Einsatzkräfte mit ebenso vielen Fahrzeugen zunächst wichtige HauptverkehrsstraßenStrecken mit Buslinienverkehr (2.640 Kilometer) und 1.600 Busbuchten. Danach werden die Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen gesichert (rund 570 km). Bei Glatteis und überfrorener Nässe wird Feuchtsalz gestreut. Wird es kurz vor oder während der Hauptverkehrszeit glatt, streut die SRH zunächst eine Auswahl der wichtigsten Straßen und danach die übrigen im Streuverzeichnis aufgeführten Fahrbahnen. Ein Streudurchgang dauert mindestens dreieinhalb Stunden, ist aber abhängig von Witterung und Verkehr, sodass von Einsatzbeginn normalerweise fünf Stunden vergehen, bis auch die letzte Fahrbahn des Streuplans gesichert ist.

Fast 380 Einsatzkräfte beseitigen mit rund 100 Fahrzeugen Eis und Schnee auf 8.400 Fußgängerüberwegen („Zebrastreifen“, unmittelbare Umgebung mit Mittelinseln) manuell mit Schneeschiebern und mit einem Kies-Salz-Gemisch.

Die zentrale Salzhalle der Stadtreinigung Hamburg bietet Platz für bis zu 10.000 Tonnen Streusalz. Zusammen mit dem Salz in 14 Silos und in sechs kleineren Lagerhallen kann die SRH rund 17.000 Tonnen Streusalz bevorraten.

Auf den Autobahnen des Hamburger Stadtgebietes, auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, der Bergedorfer Straße und den Flughafenzubringern sind die Hamburger Autobahnmeistereien für den Winterdienst verantwortlich.

Einen Winterdienst auf den Fahrbahnen in Nebenstraßen leistet die SRH im Regelfall nicht. Nur in Ausnahmefällen und nur auf Meldung von Polizei, Feuerwehr und Verkehrs-unternehmen streut eine Task Force der SRH zur Gefahrenabwehr auch hier. Ähnlich wie in anderen Großstädten wie Berlin konzentriert sich die SRH bei der Sicherung von Fahrbahnen auf Hauptverkehrsstraßen und wichtige Verbindungsstraßen. Grund dafür sind die hohen Kosten und die fehlenden überzeugenden technischen Lösungen für einen Einsatz in den oft engen Nebenstraßen.

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zu Einsatzbereitschaft und laufenden Streueinsätzen veröffentlicht die SRH auch über Twitter unter #WinterdienstHH und @SRHnews. 

In Rufbereitschaft stehen

  • vom 27.1. um 14 Uhr bis zum 28.1.2022 um 6 Uhr

  • keine Einsatzkräfte

Und Ihre Rufbereitschaft?

Auf der Website der Behörde für Umwelt, Kima, Energie und Agrarwirtschaft finden Sie ein Winterdienst-Faltblatt, das detailliert auf die Reichweite der Anliegerpflichten eingeht.

Zum Faltblatt geht es hier
Externer Link öffnet neues Fenster.

Tipp für Radfahrer

Alle Radwegestrecken, auf denen Winterdienst stattfindet, finden Sie im Geo-Portal der Stadt Hamburg. 

Zum Geoportal

Tipp für Profis

Überraschende winterliche Witterungs- und Straßenverhältnisse: Das dann zumeist entstehende Verkehrschaos ist immer wieder auf dieselben Faktoren zurück zu führen. Was müssen Berufskraftfahrer bei winterlichen Verhältnissen beachten?

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