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Klimaschutz

Klimaschutz in der SRH

Indem wir Wertstoffe dem Recycling zuführen und Abfälle verwerten, tragen wir zum Klimaschutz bei: Das Recycling und die energetische Verwertung ersetzen fossile Brennstoffe und reduzieren den Verbrauch von Primärrohstoffen. Klimaschutz betreiben wir aber auch in den eigenen Liegenschaften.

Klimaschutz in den Geschäftsfeldern

Durch ihre Geschäftsaktivitäten leistet die SRH bereits einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Dabei orientieren wir uns an den fünf Stufen der Abfallhierarchie der Abfallrahmenrichtlinie der EU und sind in allen Bereichen aktiv: An oberster Stelle steht die Vermeidung von Abfällen, gefolgt von der Vorbereitung zur Wiederverwendung, dem Recycling, der Verwertung und schließlich der Beseitigung.

Die Stadtreinigung Hamburg ist mit ihren Anlagen Müllverwertung Borsigstraße GmbH, Müllverwertung Rugenberger Damm GmbH & Co. KG und dem Biogas- und Kompostwerk Bützberg einer der größten Produzenten klimafreundlicher Wärme in und für Hamburg. So tragen wir dazu bei, Strom und Wärme aus fossilen Brennstoffen zu ersetzen. Mit der Inbetriebnahme des Zentrums für Ressourcen und Energie GmbH werden wir weitere Beiträge zur Wärmewende Hamburgs leisten.

Für den Schutz von Umwelt und Klima arbeiten wir daran, unsere Auswirkungen bestmöglich zu reduzieren: mit durchdachten Konzepten und innovativen Lösungen. Die Treibhausgasemissionen unserer Anlagen, Fahrzeuge und Gebäude reduzieren wir stetig durch Effizienzmaßnahmen und Nutzung neuer Technologien. Unseren Fuhrpark stellen wir auf alternative Antriebe um und unterstützen bei der Entwicklungsphase neuer Fahrzeuge - seit Mai 2020 testen wir beispielsweise eine vollelektrische Großkehrmaschine. An unseren Gebäuden führen wir umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durch; aktuell unterziehen wir unsere Kfz-Werkstatt am Bullerdeich einer umfangreichen energetischen Modernisierung.

 

 

Um bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein, entwickeln wir aktuell ein konzernweites Klimaschutzkonzept. Hier werden angestoßene Maßnahmen gebündelt und neue anregt. Es schafft den Rahmen, um Bereiche zu identifizieren, in denen wir Verbesserungspotenzial haben und gezielte Maßnahmen auf den Weg zu bringen. So können wir auch zukünftig an den richtigen Stellen Optimierungen vornehmen, um den Klimaschutz weiter voranzutreiben.

Was wir sonst noch für den Klimaschutz tun, finden Sie im Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 unter den wesentlichen Themen "Innovation und umweltfreundliche Technologien", "Klima und Ressourcenschutz" und "SRH als Energiedienstleister" sowie in der EMAS Umwelterklärung.

In unserem Magazin für Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit LOOP #3 dreht sich alles um die Beziehung von Abfallwirtschaft und Klimaschutz.

 

Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften

In Zusammenarbeit mit der energielenker Beratungs GmbH und der JOMA Umwelt-Beratungsgesellschaft mbH wurde im Jahr 2017 das Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften“ entwickelt. Das Konzept verfolgt das Ziel, insbesondere durch die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, die durch die Stadtreinigung verursachten CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Im Rahmen der Untersuchungen zur Identifikation und Bewertung von Einsparpotenzialen wurden diverse Maßnahmen an insgesamt 34 Gebäuden ermittelt, die nach erfolgreicher Umsetzung jährliche Einsparungen von rund 1.823 Megawattstunden und 635 Tonnen CO2 erwirken.

 

 

Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement

Rund 30 selektierte und priorisierte Maßnahmen des Klimaschutzteilkonzeptes werden durch die Klimaschutzmanagerin während des BMU-geförderten Vorhabens „KSI: Klimaschutzmanagement der Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes „Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ für die Stadtreinigung Hamburg AöR“ (Förderkennzeichen: 03K11193) umgesetzt. Neben der Maßnahmeninitiierung und -umsetzung verfolgt die Klimaschutzmanagerin u. a. das Ziel ein umfangreiches Energiemonitoring und -controlling zur kontinuierlichen Messung der Einsparergebnisse einzuführen. Entsprechend der vorangegangenen Planungen können mit Realisierung dieser kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen jährlich rund 386 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Laufzeit der Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative umfasst den Zeitraum vom 01.08.2019 bis 14.10.2021.

Verlängerung des Fördervorhabens

Aufgrund der Vielzahl von Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Gebäude konnte die Stelle für das Klimaschutzmanagement um weitere 12 Monate im Rahmen des Anschlussvorhabens „KSI: Anschlussförderung zur Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes „Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften“ für die Stadtreinigung Hamburg AöR“ (Förderkennzeichen: 03K11193-1) verlängert werden. Im Wesentlichen werden die im Erstvorhaben angegangenen Tätigkeiten fortgesetzt.

Die Laufzeit der Förderung des Anschlussvorhabens durch die Nationale Klimaschutzinitiative schließt sich dem Erstvorhaben an und endet am 14.10.2022.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Das BMWK wird vertreten durch die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.