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Tipps zur Abfallvermeidung

Perfekter Umweltschutz durch Abfallvermeidung

Der einfachste und beste Weg, die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen, ist und bleibt die Vermeidung von Abfällen. Frei nach dem Motto: Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Hier finden Sie hilfreiche Tipps dazu und die Motive der aktuellen Kampagne für mehr Abfallvermeidung in Hamburg.

Lebensmittelabfälle vermeiden mit dem Hamburger Klima-Kochbuch

In unseren Küchen werden täglich Entscheidungen getroffen, die unsere Umwelt unmittelbar beeinflussen. Mit 68 Rezepten im "Hamburger Klima-Kochbuch – Restlos genießen und CO2 sparen" möchte die Stadtreinigung Hamburg Appetit auf Nachhaltigkeit machen und über die Zusammenhänge zwischen Essen und Umweltschutz aufklären.

Damit möglichst wenig weggeworfen werden muss, gibt es zu den meisten Hauptgerichten ein Restegericht, bei dem Übriggebliebenes und zu viel Gekauftes zu einer weiteren schmackhaften Mahlzeit verarbeitet werden kann. Für jedes Hauptgericht hat die Stadtreinigung Hamburg zusätzlich eine Klimabilanz berechnet, sodass direkt deutlich wird, wie sich das persönliche Essverhalten auf die Umwelt auswirkt.

Nachhaltigkeit heißt nicht, dass auf Rezepte aus fernen Ländern, Fleisch oder Fisch verzichtet werden muss. Das Kochbuch beinhaltet zwölf internationale Gerichte. Einige Fleisch- und Fischgerichte zeigen die ganze Vielfalt einer nachhaltigen, ausgewogenen und zugleich gesunden Ernährung. Neben leckeren Rezepten finden die Leser Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und cleverer Resteverwertung.

Die Basis des Hamburger Klima-Kochbuches ist das "Kochbüchle" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Im Hamburger Klima-Kochbuch finden die Hamburger viele Rezepte mit Lebensmitteln aus ihrer Region.

So vermeiden Sie Abfälle - viele hilfreiche Tipps

  • Geben Sie der Plastiktüte einen Korb und nutzen stattdessen eigene Einkaufstaschen oder -beutel für Ihre Besorgungen.

  • Kaufen Sie Lebensmittel möglichst lose beim Bäcker oder auf dem Markt, um Verpackungen einzusparen. Auch selbst mitgebrachte Behältnisse oder Coffee to go Becher beugen Abfall vor und verschaffen in einigen Geschäften sogar Rabatte.

  • Wenn Sie die Verpackung im Laden lassen, können Sie dem Unternehmen somit signalisieren, dass Sie keine Lust auf unnötige Verpackungen haben. Falls Sie einige Produkte nach dem Kauf sofort verwenden möchten, nehmen Sie die Ware doch direkt unverpackt mit.

  • Kaufen Sie Ihre Milch und andere Getränke in Mehrwegflaschen, die bis zu 60 mal wieder befüllt werden können. Besonders für die Arbeit, Schule oder ähnliches sind auch Brotdosen oder Trinkflaschen aus Edelstahl vom Vorteil.

  • Papier kann doppelseitig verwendet werden. Ist wirklich kein Platz mehr für Notizen, entsorgen Sie das Papier am besten in der blauen Papiertonne. Dies ermöglicht das optimale Recycling des Papiers.

  • Durch "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten vermeiden Sie überflüssige Prospekt- und Flyereinwürfe. Abonnieren Sie Werbematerial online, das spart  Papier und schont die Umwelt.

  • Bei Portionsverpackungen entsteht oft eine Menge (Plastik-)abfall. Wenn Sie normale Größen kaufen, verbrauchen Sie weniger Verpackungsmaterial und sparen dazu meistens bares Geld.

  • Einmal- bzw. Wegwerfartikel wie zum Beispiel Feuerzeuge, Rasierer oder Plastikseifenspender lassen sich durch wieder auffüllbare Produkte ersetzen. Nachfüllpackungen und Konzentrate, etwa Rasierklingen oder von Flüssigseife, sind nicht nur billiger, sondern auch leichter zu tragen.

  • Bevorzugen Sie Lebensmittel wie beispielsweise Kaffee und Tee oder Müsli, die in Papier verpackt sind.

  • Stofftaschentücher, -servietten oder -kaffeefilter sind ökologisch wertvoller als ihr Papierdouble. Sie vermeiden so nicht nur Papiermüll, sondern auch Plastikabfall, der meist durch Verpackungen entsteht.

  • Auch Einwegwindeln verursachen reichlich Restmüll. Eine gute Alternative sind Mehrweg- bzw. Stoffwindeln. Eine Anleitung zum Waschen der Windeln finden Sie hier. Wer die Windeln nicht selbst waschen möchte, kann sich auch an einen Windeldienst in seiner Nähe wenden.

  • Geschirr aus Porzellan oder Glas und Metallbesteck ist gegenüber Papp- und Plastikgeschirr sowie –besteck nachhaltiger.

  • Achten Sie beim Kauf von Haushaltswaren und elektronischen Geräten auf die Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit der Produkte. So sind zum Beispiel verschraubte Artikel vernieteten Artikeln vorzuziehen. Gerade bei Unterhaltungselektronik sollten Sie Geräte mit einem Akku bevorzugen. Achten Sie deshalb darauf, ob der Akku ausgetauscht werden kann.

  • Viele (Einrichtungs-)Gegenstände sind zum Wegwerfen oder für den Sperrmüll zu schade. Fragen Sie doch einmal im Bekanntenkreis, ob jemand etwas davon gebrauchen kann oder verschenken Sie gut erhaltene Stücke an wohltätige Gruppen. Auch STILBRUCH nimmt gute Gebrauchtmöbel oder Elektrogeräte entgegen.

  • Verkaufen statt wegwerfen: Warum wegwerfen, wenn andere für Ihre „ollen Klamotten“ noch Geld bezahlen und sich über ein Schnäppchen freuen? In Hamburg gibt es hunderte von Flohmärkten.

  • Je länger Gebrauchsgegenstände genutzt werden, desto weniger neue Gegenstände müssen produziert werden. Vor Neukauf sollten Sie daher prüfen, was gebraucht gekauft, gemietet oder getauscht werden kann. So werden Rohstoffreserven geschont, Energie eingespart und Abfälle vermieden.

  • Wer zu viele Nahrungsmittel kauft, schmeißt auch zu viele wieder weg. Überlegen Sie vor dem Einkauf, welche Mengen Sie wirklich benötigen. Das ist gut für die Figur und noch besser für die Abfallvermeidung.

  • Kleine Plastikbeutel, die für den Obst- und Gemüsekauf im Supermarkt bereitliegen, müssen nicht direkt nach dem Einkauf weggeworfen werden. Der Kosmetik- und Abfalleimer im Bad hat die optimale Größe, um dafür die gebrauchten Plastikbeutel als Müllbeutel zu verwenden.

  • Lässt sich Abfall nicht vermeiden, dann werfen Sie ihn in die richtigen Wertstoff- bzw. Abfalltonnen. Wenn Sie einmal nicht genau wissen, wohin mit was, hilft unser Abfall-ABC weiter.

Nachaltigkeit

Hamburger Klima Kochbuch

Die Stadtreinigung Hamburg stellt allen interessieren Hobbyköchen und Freunden nachhaltigen Essens das Kochbuch kostenlos zur Verfügung. Das Kochbuch ist auf allen Recyclinghöfen erhältlich (solange der Vorrat reicht).

Kochbuch herunterladen

Unsere Plakatkampagne zur Abfallvermeidung

Egal ob Reifen, Tüten oder Batterien: Mit beeindruckenden Zahlen macht eine Plakatkampagne auf das tägliche - meist vermeidbare - Müllaufkommen in Hamburg aufmerksam. Die Plakate schmücken viele unserer Müllwagen und Klein-LKW.

Altglas

Hamburgs täglicher Müll: 151 Tonnen Altglas.
Wer Hamburg liebt, vermeidet Müll

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Getränkedosen

Hamburgs täglicher Müll: 111.000 Getränkedosen.
Wer Hamburg liebt, vermeidet Müll

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Batterien

Hamburgs täglicher Müll: 1.112 kg Batterien.
Wer Hamburg liebt, vermeidet Müll

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Altreifen

Hamburgs täglicher Müll: 2.575 Altreifen.
Wer Hamburg liebt, vermeidet Müll

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Nachhaltigkeit

Stilbruch — die riesige 
Second Hand Welt in Hamburg

Stilbruch bietet in den 3 Filialen in Altona, Wandsbek und Harburg tausende gebrauchte Artikel zu fairen Preisen unter einem Dach.
Im Online-Verschenkemarkt können sie kostenlos und ohne Anmeldung nützliches Verschenken, das für den Sperrmüll zu schade ist..

Zur Website von Stilbruch

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Egal ob aus Kunststoff/Leichtstoff, Papier oder Glas: Verpackungsmaterial hat etwas Besseres als die Hausmülltonne verdient, denn aus ihm kann noch mal was werden.

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Papier

Altpapier - Der Klassiker

Papier ist der Klassiker unter den Recyclingprodukten. Altpapier ist neben Glas das Recyclingprodukt mit der höchsten Wiederverwertbarkeit in der Kreislaufwirtschaft. Aus Altpapier hergestellte Produkte verursachen im Vergleich zu Papierprodukten auf Frischfaserbasis deutlich geringere Umweltbelastungen.

Mehr Informationen

Noch Fragen? Wir sind für Sie da!

Sie erreichen uns telefonisch von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr.
Zentrale (z.B. Wertstoffberatung, Recyclinghöfe): 040/2576-0

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