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Recyclingoffensive 09. Nov 2021

Zehn Jahre Recyclingoffensive

Als eine der ersten Großstädte in Deutschland führte die damalige Umwelthauptstadt Hamburg 2011 eine umfassende Wertstoffverordnung ein. Mit dem Ziel, Wertstoffkreisläufe zu schließen, Restmüllmengen zu reduzieren und einen unverzichtbaren Beitrag für den Klimaschutz zu leisten, wurde die Stadtreinigung Hamburg (SRH) mit der Umsetzung der Verordnung in Hamburg beauftragt. Auf der heutigen Landespressekonferenz stellten Umweltsenator Jens Kerstan und SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau die erfolgreiche Bilanz von zehn Jahren Recyclingoffensive mit eindrucksvollen Zahlen vor.

Als eine der ersten Großstädte in Deutschland führte die damalige Umwelthauptstadt Hamburg 2011 eine umfassende Wertstoffverordnung ein. Mit dem Ziel, Wertstoffkreisläufe zu schließen, Restmüllmengen zu reduzieren und einen unverzichtbaren Beitrag für den Klimaschutz zu leisten, wurde die Stadtreinigung Hamburg (SRH) mit der Umsetzung der Verordnung in Hamburg beauftragt. Auf der heutigen Landespressekonferenz stellten Umweltsenator Jens Kerstan und SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau die erfolgreiche Bilanz von zehn Jahren Recyclingoffensive mit eindrucksvollen Zahlen vor.

Umweltsenator Jens Kerstan: "Wir haben mit der Recyclingoffensive einen sehr wichtigen ersten Schritt in Richtung einer klimaneutralen ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft geschafft. 100.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß jährlich haben wir als Ziel vor zehn Jahren ausgegeben. Heute liegen wir bei mehr als 240.000 Tonnen CO2-Einsparung jährlich. Das ist für die Stadt und für das Klima eine gute Nachricht. Die Mülltrennung hat sich in Hamburg etabliert. Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger sind nicht nur bereit, ihren Abfall und insbesondere auch Biomüll getrennt zu entsorgen, sondern tun dies auch aus Überzeugung. Darüber freue ich mich sehr." 

SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau resümiert: "Im Rahmen der Recyclingoffensive haben wir uns im Jahr 2011 ambitionierte Ziele gesetzt. In nur zehn Jahren sollten u.a. 100.000 zusätzliche Haushalte in Hamburg an die grüne Biotonne und 150.000 Haushalte an die blaue Papiertonne angeschlossen und die Mülltrennung dadurch deutlich verbessert werden sowie die Kreislaufwirtschaft nachhaltig neue Impulse erhalten. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 464.000 Haushalte mit einer Biotonne (Steigerung um 88.000 Behälter) und 396.000 Haushalte mit einer Papiertonne (Steigerung um 60.000 Behälter) angeschlossen. Gleichzeitig sank die Restmüllmenge pro Kopf in Hamburg um mehr als 17 Prozent. Wir haben nicht nur die Tonnen zu den Menschen gebracht, sondern auch das Angebot auf den zwölf Recyclinghöfen verbessert und mit gezielter Information und zahlreichen Umweltbildungsmaßnahmen für diesen Erfolg gesorgt. Trotz aller Erfolge wollen wir unsere Aktivitäten weiterhin ausbauen, um noch mehr Menschen zur konsequenten Mülltrennung zu bewegen. Die Erschließung und Bereitstellung weiterer Entsorgungsmöglichkeiten sehen wir daher weiterhin als eine unserer Hauptaufgaben an." 

Beispiele für den Erfolg der Recyclingoffensive:

  • Reduzierung des Restmülls um 72.000 t zwischen 2010 und 2020 
  • Gleichzeitiger Anstieg der Sammelmengen: 
    • Bio um 44.500 t (+158,4%) 
    • Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen um 15.300 t (+55,6%) 
    • Papier, Pappe und Karton um 9.400 t (+18,4%)

* CO2-Einsparung durch Getrenntsammlung und aus Energieerzeugung von rund 4 Mio. t in zehn Jahren)

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