Leere Vapes richtig entsorgen
Ausgediente Einweg-E-Zigaretten gehören nicht in den Restmüll. Darauf möchte die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hinweisen. Die in den Geräten verbauten Lithium-Akkus stellen bei unsachgemäßer Entsorgung eine erhebliche Brandgefahr dar. Deutschlandweit kommt es täglich zu schätzungsweise rund 30 Bränden in Sammelfahrzeugen, Sortieranlagen und Recyclingbetrieben, die durch falsch entsorgte Batterien und Akkus ausgelöst werden.
Werden Vapes über den Restmüll entsorgt, können die Akkus durch Druck oder Beschädigungen im Müllwagen in Brand geraten. Dies gefährdet Mitarbeitende, verursacht hohe Sachschäden und stört wichtige Entsorgungs- und Recyclingprozesse.
Sven Winterberg, SRH- Leiter Zentrale Kundenberatung, Entsorgung und Vertrieb: „Einweg-Vapes enthalten kleine Akkus mit einem hohen Gefahrenpotenzial, aber auch wertvolle zurückgewinnbare Rohstoffe, deshalb dürfen sie keinesfalls im Restmüll landen. Jede korrekt zurückgegebene E-Zigarette hilft, Brände zu verhindern, Ressourcen zu schonen und die Sicherheit unserer Mitarbeitenden zu erhöhen“.
Verbraucher:innen können ausgediente Vapes kostenlos im Handel zurückgeben, denn Verkaufsstellen von E-Zigaretten sind zur Rücknahme verpflichtet. Auch größere Elektro- und Lebensmittelmärkte nehmen sie zurück. Zudem können Einweg-Vapes auf allen zwölf Hamburger Recyclinghöfen kostenlos abgegeben werden. Sie werden anschließend fachgerecht verwertet.
Die richtige Entsorgung schützt nicht nur Menschen und Anlagen, sondern ermöglicht auch die Gewinnung wertvoller Sekundärrohstoffe. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schadstoffe in die Umwelt gelangen.
Wichtig: Vapes, Akkus und Batterien dürfen auch nicht über die Container für Elektrokleingeräte entsorgt werden, da dort ebenfalls Brandgefahr besteht.




