Klare Sache:
Glas-Recycling schont Sand-Vorkommen.
Altglas ist nicht nur der unangefochtene Recycling-Champion, sondern auch der erste Wertstoff, der in Deutschland getrennt gesammelt wurde. Warum? Weil Glas ein echtes Naturtalent ist: Es lässt sich unendlich oft einschmelzen – ganz ohne Qualitätsverlust. Als in den 1970er Jahren die ersten Altglascontainer aufgestellt wurden, war das quasi der Startschuss für die Recyclingbewegung in der Bundesrepublik. Heute landen rund 80 Prozent¹ des sogenannten Behälterglases – also Flaschen, Gläser & Co. – im richtigen Container und werden wiederverwertet. So ist es möglich, dass weniger Sand verbraucht wird. Denn dieser ist endlich.
Bevor das Glas wiederverwertet werden kann, wird es sortiert, von Störstoffen befreit und gründlich gereinigt. Danach geht’s zurück in den Schmelzofen – und raus kommt: neues Glas.
Recycling lohnt sich!
Wasser
Eine Tonne recyceltes Glas spart 30 Prozent oder 450 Kilowattstunden. Das sind 570 Waschmaschinengänge.
Emissionen
Eine Tonne recyceltes Glas spart 250 Kilogramm CO₂. Das entspricht einer Autofahrt von Hamburg nach Sizilien.
Rohstoffe
Eine Tonne recyceltes Glas spart 1,2 Tonnen neuer Rohstoffe wie Sand und Kalk².
Sei dabei, trenn deine Wertstoffe und verändere damit ein klein wenig die Welt!
Quellen
¹ = Daten des Umweltbundesamts
² = Daten des Umweltbundesamts
Die verwendeten Daten und Fakten wurden in Kooperation mit der Institution HiiCCE ausgearbeitet.
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